Ausbildung zum Zertifizierten Mediator / zur Zertifizierten Mediatorin

Die Grundausbildung umfasst  120 Theoriestunden. Sie richtet sich an Interessierte aus unterschiedlichen Berufsgruppen, die mediative Kompetenzen in ihren Berufsalltag einbringen möchten und durch diese Fortbildung die eigene Handlungskompetenz ergänzen möchten.
Die Ausbildung entspricht der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren  (ZMediatAusbV).

 

Die Ausbildungstermine 2018 finden Sie hier!

Anmeldung zur Ausbildung PDF

Informationen zur Ausbildung PDF-Flyer

Die beruflichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen von IMKA Augsburg erfüllen die Voraussetzungen der Regierung von Schwaben und sind von der Umsatzsteuer befreit gemäß § 4 Nr. 21 a) bb) UStG.

Hinweis:

Kooperation mit der Universität Augsburg, Master Studiengang Sozialwissenschaftliche Konfliktlösung:
Angebot für Studierende dieses Masterstudiengangs, die bei uns Sonderkonditionen erhalten. Vier Plätze sind reserviert.
Sie bezahlen derzeit pro Modul lediglich 300,-- €

 

Ausbildungsinhalte

IMKA Augsburg vermittelt Ihnen Kenntnisse und Fähigkeiten, die eine qualifizierte berufliche oder nebenberufliche Tätigkeit als Mediator/Mediatorin ermöglichen. Besonderen Wert legen wir auf die innere Haltung zum Konflikt und zu den Konfliktparteien, sowie auf die Beherrschung verschiedener Mediationstechniken.

 

Unsere Ausbildung befähigt Sie zur Mediation in folgenden Bereichen:

  • Wirtschafts- und Arbeitswelt
  • Organisationen, Vereine und Verbände
  • Kommunaler, politischer, sozialer und interkultureller Bereich
  • Kindergärten, Schulen und Erziehungseinrichtungen
  • Familien, Nachbarschaft, Mieter

 

Die Ausbildung qualifiziert Sie auf vielfältige Weise durch:

  • Theorievermittlung
  • Übungen am praktischen Fall
  • Aufgaben zur Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Vielfältige Rollenspiele, Kleingruppen- und Plenumsarbeit
  • Familien- und Organisationsaufstellungen
  • Gegenseitige Covision und Intervision
  • Ausführliche Feedbacks nach jeder Übungsphase

 

Ziele der Ausbildung an unserem Institut:

           Sie unterstützen Konfliktparteien

  •   einander wieder zuzuhören
  •   durch das Erlernen oder Erinnern bestimmter Kommunikationsregeln unterschiedliche Haltungen und
      Wahrnehmungen zu akzeptieren
  •   eigene Interessen und Notwendigkeiten darzulegen und die vorgetragenen Vorstellungen verständlich zu
      machen
  •   nicht vergangenheitsbezogene Dinge zu erörtern, sondern Zukunftsperspektiven zu entwickeln und
      vertraglich zu fixieren
  •   zu verstehen, dass auf diese Weise konstruktiv gefundene Lösungen die tragfähigste Gestaltung für die
      Zukunft darstellt.

 

Voraussetzung für eine Ausbildung bei IMKA Augsburg

  • ein Studium oder eine Berufsausbildung
  • mindestens 2 Jahre Berufserfahrung
  • Mindestalter 25 Jahre
  • die Bereitschaft, sich selbst in einer Gruppe zu erfahren und einzubringen.

 

Ausbildung Familien- oder Wirtschaftsmediator/in

In diesem Kontext sprechen wir Menschen an, die Mediation als Profession und Dienstleistung in den verschiedensten Tätigkeitsfeldern anbieten möchten.

 

Die Ausbildung richtet sich als Zusatzqualifikation insbesondere an folgende Berufsgruppen:

  • Rechtsanwälte und Steuerberater
  • Führungskräfte aus der Wirtschaft
  • Betriebs-/Personalräte
  • Unternehmensberater
  • Mitarbeiter im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung
  • (Sozial-)Pädagogen
  • Erzieher
  • Psychologen
  • Ärzte
  • Personal in der (Kranken-)Pflege, Betreuung usw.

 

Ausnahmeregelungen können nach einem persönlichen Gespräch von der Institutsleitung getroffen werden.

Diese Ausbildung hat einen Umfang von 200 Zeitstunden sowie einen praktischen Ausbildungsteil, bestehend aus der Dokumentation von vier eigenen Mediationsfällen.
Bereits während der Grundausbildung können Sie mit Ihrer praktischen Tätigkeit als Mediator bzw. Mediatorin beginnen und den Nachweis in Form einer Dokumentation hierüber erbringen.

Die Ausbildung entspricht den Vorgaben der Bundesverbände BAFM, BM und BMWA. Weitere Einzelheiten und Voraussetzungen zur Zertifizierung bzw. Lizensierung bei den sogenannten B-Verbänden ergeben sich aus den jeweiligen spezifischen Verbandskriterien, die Sie hier finden:
www.bafm-mediation.de   
www.bmev.de   
www.bmwa.de

 

Ausbildungsablauf

Wir besetzen die Ausbildungsgruppen interdisziplinär mit mindestens 9 und maximal 18 Teilnehmern.

Nach verbindlicher Anmeldung erhalten Sie ein ausführliches Curriculum. Zu jedem Modul bekommen Sie Handouts, das Fotoprotokoll sowie ein Skript, mit dem Sie Erlerntes wiederholen und vertiefen können.

Wir bieten die Seminare berufsbegleitend an, d.h. von Donnerstagabend bis Samstagabend:
Donnerstag 17 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag 9 bis 19 Uhr.

 

Einführungsseminar (20 Stunden):

  • Überblick über die Methode der Mediation und ihre Anwendungsfelder
  • Sie lernen das Mediationsverfahren anhand des von uns praktizierten Fünf-Phasen-Modells kennen
  • Sie durchlaufen am Beispiel eines praktischen Falls in Rollenspielsituationen alle Phasen

Das Seminar ist in sich abgeschlossen, die Buchung einzeln möglich.
Die Teilnahme ist Voraussetzung für die Grund- und Gesamtausbildung.

 

Grundausbildung (120 Stunden):

Sie setzt sich zusammen aus:

  • Einführungsseminar und
  • Weiterbildung in fünf Modulen á 20 Zeitstunden; diese Module behandeln die Phasen des Mediationsverfahrens nacheinander und vertieft. Jedes einzelne Modul hat daneben ein spezielles Thema als Schwerpunkt.

Qualifizierte interdisziplinäre Mediationsausbildung insbesondere für Menschen, die die Ausbildung nutzen wollen, um Mediation in ihren Berufsalltag zu integrieren. Wir initiieren Lerngruppen und unterstützen die Vernetzung.

Die Grundausbildung zum Mediator/zur Mediatorin beinhaltet Supervisionstage und wird für die Teilnehmer mit dem Ziel der Spezialisierung zum Familienmediator bzw. zum Mediator in Wirtschafts- und Arbeitswelt einheitlich angeboten.

 

Gesamtausbildung (200 Stunden):

Sie setzt sich zusammen aus der

  • Grundausbildung
  • Vier Modulen á 20 Stunden,  je Spezialisierung im Bereich Familien- und/oder Wirtschaftsmediation
  • Supervisionstage

Aufbauend auf das Einführungsseminar und die Grundausbildung können Sie also mit weiteren je vier Modulen eine Spezialisierung als Familien- oder Wirtschaftsmediator erwerben.